Wanderweg
• Rundtour
Rundweg um Schramberg-Talstadt
Mittel
6:55
h
18.15
km
755
m
755
m
Burgen, Kapellen und ganz viel Natur
Details der Tour
Dauer
6:55
h
Distanz
18.15
km
Aufstieg
755
m
Abstieg
755
m
Höchster Punkt
637
hm
Tiefster Punkt
410
hm
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Wegebeschaffenheit
60 %
Naturnah
22 %
Asphalt
17 %
Feinschotter
0 %
Sonstiges
Schramberg, liegt landschaftlich reizvoll in fünf Tälern des mittleren Schwarzwaldes und wurde einst von fünf Burgen umrahmt. Bis in das 17. Jahrhundert war die Geschichte der Stadt eng mit der ihrer Burgherren verknüpft. Die Burgen Schilteck, Falkenstein und die noch sehr gut erhaltenen Burgruine Hohenschramberg werden wir besteigen. Wer mehr über das Wahrzeichen der Stadt - die Burgruine Hohenschramberg - wissen möchte kann sich bei einer Audioguide-Tour ins Mittelalter versetzen lassen. Dann bevölkern Ritter und Burgfräulein das ehrwürdige Gemäuer. Auf unserem Rundweg um Schramberg-Talstadt kommen wir auch zu herrlichen Aussichtspunkten. Wir genießen die Ruhe in der Falkenstein- und Eretkapelle. Immer wieder kommt man nah an die Talstadt Schramberg heran.
Wegbeschreibung
Vom Parkplatz Marktkauf (1) R Tennenbronn auf dem Gehweg am Freibad vorbei. An der Zimmerei King immer M blauer Punkt in gelbem Kreis folgen, zunächst li der Straße, dann li aufwärts zur wunderschönen Falkensteiner Kapelle (2). Über den Waldsportplatz dann zum Tischnecker Berg. Bald hinunter über eine Brücke - den Kirnbach überqueren, gelangen wir nach Schlangenbühl (3). Hinauf zur L177 und noch weiter aufwärts mit herrlichem Panorama über Schramberg bis zum Holzschober. Hier re. am Waldrand immer steiler aufwärts an der Kesselquelle vorbei R Charlottenhöhe. Abstecher zum Dreiburgenblick (4) mit Junghansbank am WW Sonnenberg/Bühle. An der Charlottenhöhe mit Schutzhütte, geradeaus weiter bis zu einer kleinen Lichtung: hier scharf li Pfad mit schöner Rastbank (5 / Blick über die Talstadt), bis zu den ersten Häusern von Schramberg. Dem Wiesenwegle abwärts folgen bis zur B462. Hier am Glasbach weiter immer R Paradiesberg bis zum Waldfriedhof (6). (Abkürzung / 1. Etappe zur Talstadt 1 km). Tierstein heißt unser nächstes Ziel ein Rastplatz mit nettem Bildstock. Nun kurz auf der Asphaltstr. dann re am Holzlagerplatz vorbei später auf schmalem Pfad abwärts durch Aufforstungsgebiet bis zur B462 kommen. Aufwärts zur herrlich gelegenen Ruine Schilteck (7). Wenige Meter zurück, dann den Weg R Hasenhäusle, Hohenschramberg 2 km wählen. Unser nächstes Ziel ist die Eretkapelle (8). Eine schlichte Kirche mit ringsherum schönen Aussichtsbänken. Nun immer R Hohenschramberg wandern, dem Wahrzeichen der Stadt. Die Entscheidung oben heißt erst Ruine (9) oder erst Einkehr. Eine große Infotafel erklärt die wechselvolle Geschichte der Burg Hohenschramberg, mehrere Aussichtsterrassen lassen den steilen Aufstieg schnell vergessen. Auf gleichem Weg zurück am WW Ruine dem Naturlehrpfad R Aussichtshäusle folgen. Über den Naturpfad mit zahlreichen Infotafeln gelangen wir bis zum Felsenmeer (10). (Abkürzung / 2. Etappe zur Talstadt 1 km). Weiter bis zur Lauterbacher Brücke. Kurz neben der K563 R Schramberg. Gegenüber Treppen, dann zu einem Pfad, er stößt bald auf einem breiten Weg. Durch unterschiedlich dichten Wald immer R Ruine Falkenstein. Am WW Geigeshalde (11) geht es auf dem Forstweg weiter R Reute bis zu einem Abzweig, dort leicht li abwärts R Ramstein. Bald idyllisch am Bachlauf entlang hinunter zum Ramsteiner Loch. Nun noch kurz aufwärts, die dritte Burg ist erreicht: die Burgruine Oberer Falkenstein (12) (unbedingt ganz hochsteigen!). Dem WW Berneckertal folgend über Stufen und Pfade abwärts, zur Schiltach ihr folgen bis zur Zimmerei King. Noch wenige Meter bis zum Parkplatz (1).
Sicherheitshinweise
Die ganze Tour ist sehr schön und anspruchsvoll. Sie kann von geübten Wanderern an einem Tag gemacht werden, da Sie mehr als 900 Höhenmeter überwindet. Ansonsten empfehlen wir die Einteilung in zwei oder drei Etappen. Rucksackvesper und Trinkvorräte sind zu empfehlen. Eine Einkehrmöglichkeit unterwegs, aber erst nach 16 km.
Corinna Hermann
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CC BY-SA